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Planungshinweise/Vorschriften

Beste Voraussetzungen für Ihre sichere Stromversorgung

Das Erfüllen bautechnischer Voraussetzungen und gesetzlicher Vorgaben schafft den perfekten Rahmen für Ihre sichere, unterbrechungsfreie Stromversorgung mit Netzersatzanlagen (NEA). Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Anstrich im Aggregateraum

Der Aggregateraum muss gegen das Auslaufen von wassergefährdenden Flüssigkeiten als Wanne ausgebildet sein. Alle Raumöffnungen müssen zum Boden hin eine mindesten 10 cm hohe Schwelle aufweisen. Der Boden und die umlaufende Wand müssen bis zu einer Höhe von 10 cm dreifach mit ölfester Farbe gestrichen werden. Das Fassungsvermögen der Auffangräume ist so zu bemessen, dass sich das Lagergut im Gefahrenfall nicht über den Auffangraum hinaus ausbreiten kann.

Türen im Aggregateraum

Die Türen müssen mindestens feuerhemmend (T30-Ausführung) sowie selbstschließend sein und eine Panikentriegelung besitzen. Die Raumgröße muss einen Fluchtweg von mindestens einem Meter Breite zulassen.

Luftführung

Die Luftführung aus dem Aufstellraum muss unmittelbar oder über besondere Lüftungskanäle ins Freie erfolgen. Lüftungskanäle, die durch andere Räume führen, sind so herzustellen, dass Feuer und Rauch nicht in diese übertragen werden können.

Probelauf

Monatlich ist mindestens ein einstündiger NEA-Probelauf mit 50 % der Nennlast durchzuführen. Dafür empfiehlt sich eine Ausrüstung der Anlage mit Netzparallelbetrieb.

Schaltanlagen

Netz- und Generatorschalter sind räumlich voneinander zu trennen.

Kraftstoffsystem

Im Aggregateraum dürfen maximal 5000 Liter Kraftstoff gelagert werden. Ein Auffangraum ist nicht erforderlich bei doppelwandigen Tanks aus Stahl mit einem Rauminhalt bis 100 000 Litern oder bei doppelwandigen glasfaserverstärkten Kunststofftanks, sofern die Bauartenzulassung dies vorsieht. Tanks mit lösbaren Verschlüssen unterhalb des zulässigen Flüssigkeitsstands gelten nicht als doppelwandige Tanks.

Kraftstoffleitungen dürfen, sofern sie jederzeit einsehbar sind, einwandig ausgeführt sein. Werden Kraftstoffleitungen in nicht einsehbaren Bereichen verlegt (verschlossene Schächte, Erdreich), sind diese doppelwandig mit Leckageüberwachung auszuführen.

Werden Anlagen über dem Niveau des Tankbefüllstutzens erstellt, z.B. auf dem Gebäudedach, empfiehlt es sich, einen Lagertank auf oder unter Niveau des Füllstutzens zu montieren.

Die Kraftstoff-Bevorratung ist wie folgt zu bemessen:
Nach VDE 0100/718 - 8 Stunden Volllastbetrieb
in Verbindung mit VDS - 12 Stunden Volllastbetrieb
Nach VDE 0100/710 - 24 Stunden Dauerbetrieb

BUNDESIMMISSIONSSCHUTZGESETZ

TA-Luft / TA-Lärm

Wegen der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten und regionalen Auflagen ist es nicht möglich, hier eine allgemein gültige Aussage zu treffen. Daher wird nahegelegt, sich zur Planungssicherheit bezüglich der zulässigen Immissonswerte (Schall/Luft)  direkt mit der jeweils zuständigen Umweltbehörde in Verbindung zu setzen.


Folgende Fragen sollten mit der Umweltbehörde geklärt werden:

  • Zulässiger Geräuschpegel außerhalb des Gebäudes/Containers (Angabe in dB(A) in x m Entfernung)
  • Zulässige Luft-Immission (NOx , CO, HC, Staub/Ruß)
  • Höhe der Abgasleitung über Dach

Weitere Informationen zum Thema sind in den TA-Luft und TA-Lärm sowie dem Bundes-Immissionsschutzgesetz zu entnehmen.

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